Wir planen Freiräume sowohl im privaten wie im öffentlichen Raum.

In unserem kleinen schlagkräftigen Team suchen und finden wir kleine bis mittelgroße Projekte, die zu uns passen und die wir mit hohem Anspruch bearbeiten können. Wir betreuen Projekte von der Planung bis zum Bau persönlich und stellen die Umsetzung der Gestaltungsideen sicher. Weiterlesen…

Harry Dobrzanski

Dipl. Ing. Univ., Landschaftsarchitekt ByAk, BDLA

seit 2000selbständig tätig
2015 – 2016Lehrbeauftragter an der HFWU
seit 2013Lehrbeauftragter an der TUM
2002 – 2013Wissenschaftlicher Assistent TUM
2006 – 2012Verantwortlicher Dozent für Gestaltungslehre im 
Studiengang Landschaftsarchitektur an der TUM
2000 – 2003Mitarbeit im Büro Latz und Partner, Kranzberg
2000Diplom TUM
1994 – 2000Studium in Weihenstephan und Mailand

Hannes Krauss


Dipl. Ing. Univ., Landschaftsarchitekt ByAk

seit 1999selbständig tätig
seit 2014ANL, Laufen 

2008 – 2014Gebietsbetreuer für den Chiemsee

2006 – 2008Mitarbeit im Büro SKK Landschaftsarchitekten/Schweiz

2006 – 2008Lehrauftrag an der HSR Rapperswil
2003 – 2006Wissenschaftlicher Assistent an der HSR Rapperswil

2001 – 2002Angestellter an der ANL, Laufen

2000 – 2001Mitarbeit im Büro Steinert, Übersee

1993 – 1999Studium in Berlin, Diplom 1999

Marliese Höfer


M.A. Landschaftsarchitektur,
B.Sc. Landschaftsarchitektur und – planung

seit 2016im Büro die-Grille

2015 – 2016Werkstudentin im Büro die-Grille
2010 – 2016Studium an der TU München

2015 – 2016Praktikum bei Martha Schwartz, London 

2014 – 2015wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl Landschaftsarchitektur und Industrielle Landschaft TU München bei Prof. Dr. sc. ETH Zürich Weilacher
2013 Praktikum im Ministerium für Umwelt, Curitiba / Brasilien

Aktuelle und ehemalige freie Mitarbeit / Werkstudenten seit 2006:

Carla Fe Baumann, Esther Brenner, Elisabeth Felkner, Julia Kattinger, Christopher King, Maria Menzinger, Maria Mäder, Matthias Oberfrank, Lisa Rathjen, Matthias Sanktjohanser, Judith Schweizer, Quirin Stoiber, Philipp Sürth, Michael Wenzel

Leistungen

Wir planen Freiräume sowohl im privaten wie im öffentlichen Raum.
In unserem kleinen schlagkräftigen Team suchen und finden wir kleine bis mittelgroße Projekte, die zu uns passen und die wir mit hohem Anspruch bearbeiten können. Wir betreuen Projekte von der Planung bis zum Bau persönlich und stellen die Umsetzung der Gestaltungsideen sicher.
Besonderes Augenmerk legen wir auf die Kommunikation des Planungsprozesses und der Ideen durch anschauliche Pläne und Perspektiven.
Wir interpretieren unsere Rolle als Dienstleister als die eines Gestalters, der Dinge und Themen zusammenfügen hilft, sammelt, moderiert, aber auch durch Vorschläge vorangeht.

Thematische Schwerpunkte liegen bei Bildungseinrichtungen, Straßen- und Platzneugestaltungen sowie im Planen am Wasser, oft im Zuge von Hochwasserschutzprojekten.
Wir setzen uns gerne ein bei allen Projekten, bei denen ein Anspruch auf soziale und ökologische Verbesserungen besteht oder geweckt werden kann.

Wir bearbeiten:
Freianlagenplanung
Strukturplanungen, Isek, städtebauliche Konzepte und Studien
Wettbewerbe
Freiraumbezogene Gestaltungshandbücher oder Leitfäden
Grünordnungsplanung als Teil der Bauleitplanung

Als Landschaftsarchitekten arbeiten wir im Rahmen der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure.

Für spezielle Fragen wie artenschutzrechtliche Untersuchungen, Statik, Lichtplanung, Verkehrsplanung, technisch aufwändigere Entwässerungsfragen und weitere Fachplanungen kooperieren wir mit Partnern.

Philosophie


Die Grille – Zu Beginn  unserer Selbständigkeit hat uns der Gedanke fasziniert, dem eigenen Namen ein abstraktes, interpretierbares Symbol gegenüberzusetzen, an das wir Vorstellungen und Ideale knüpfen können.  Mit der Grille verbinden wir  Assoziationen wie frei, unbeschwert, emotional, beweglich, kraftvoll, aber auch einfach Erinnerungen an sommerliche Grillenkonzerte.

In der Landschaftsarchitektur wird Ingenieurskompetenz vorausgesetzt, natürlich muss sie stets eine Reihe praktischer Probleme lösen und Funktionen erfüllen.  Das ist aber nicht der Grund, warum es Landschaftsarchitekten „braucht“, worin unsere Berechtigung liegt. Was ist die „Funktion“ eines Freiraumes? Ist es nur der schadensfreie Abfluss des Regenwassers, die möglichst bunte Blütenpracht oder die ideale Befestigung für alles, was rollt?

Die Idee des Freiraumes ist in Europa eine Vision – zugänglich, öffentlich, nicht restriktiv, gestaltet und  interpretierbar. Ein Möglichkeitsraum, der durch den digitalen Raum noch nicht ersetzt worden ist und den unsere Gesellschaft als res publica braucht. 
Unser Beitrag zur Gesellschaft und für unsere Auftraggeber liegt nun darin, eine Art Mehrwert zu liefern, ein Mehr an Benutzbarkeit, aber auch ein Mehr an Freundlichkeit, Gastlichkeit und Langlebigkeit. Dieses Mehr entsteht durch Gestaltung, durch Zusammenhang, durch das Verbinden vieler Funktionen, weniger durch ein Optimieren aller Einzelinteressen, durch ein Konzept, das konkrete Einzelfunktionen mit einem höheren Anspruch der Öffentlichkeit an einen Raum als Mitte der Gesellschaft, oder die Vereinbarkeit unseres Lebensstils mit Nachhaltigkeit versöhnen kann.

Diese spürbare Qualität im Ergebnis entsteht durch die unvoreingenommene Hinwendung zur Aufgabe.  Eine professionelle, rationale Auseinandersetzung schließt nicht aus, dass ein emotional berührender, warmer und gastlicher Ort entsteht.

Diese Ziele werden erreicht im Prozess der Gestaltung, des Entwerfens. Darin gibt es unserer Meinung nach eine ausgeprägte Handwerklichkeit.  Sie äußert sich in der Kenntnis der Dinge, der baulichen Machbarkeit, aber auch in der Kenntnis  der Wahrnehmung, des Raums und der Mechanismen, wie sich Raumeindrücke bilden und erzeugen lassen.

Wir leben in einer Zeit hochentwickelten Expertentums.
Wir sind auch Experten, Spezialisten für die Gestalt – damit also für die Entspezialisierung, für das Ganze anstelle der Einzellösung und der Aufsplitterung in separat optimierte Teile. 


Dies ist unsere Kernkompetenz, für die Erscheinung, den Charakter des Freiraumes sind wir zuständig.

Wir sind Gestalter. Gestalten gefällt uns besser als „Design“ oder „Stil“ – wir versuchen, ohne formale Stilwiederholungen ortsbezogen zu planen. Gestalten impliziert ein Nachdenken über die Anforderungen der Menschen an einen Raum in Ihrer Grundsätzlichkeit, in ihrem Mensch-Sein, und damit mehr als reine Formgebung, ebenso die Konzeption, das Finden von Regeln für die gebauten und lebendigen Elemente, bis hin zur konkreten Formgebung einzelner Teile. Erst in der Interaktion mit uns Menschen zeigt sich das Potential des Ortes. 

Der Gestaltungsprozess ist insofern eine stets neue Herausforderung, der wir uns mit Freude und Neugier stellen. Eine Lösung ist so nur an jeweils diesem einen Ort möglich.

Wir sehen uns als Ansprechpartner, wenn eine fundiert entwickelte, angemessene, zurückhaltende, nachhaltige Lösung gesucht wird.

Effekthaschereien und „trendige“ Planungen vermeiden wir.

Eine gute Planung spricht direkt an und erweckt Anschein, dass es nur so sein kann – und sie bietet über längere Zeit Spielraum für Neuentdeckungen oder Umnutzung. Das Einfache muss nicht gewöhnlich oder langweilig sein. 
Wir diskutieren gerne die Planungsansätze und Alternativen und können in der Regel gut erklären, warum eine Lösung angemessen ist und wo ihre Potentiale und Grenzen liegen.

Ideen werden verständlich über Pläne hinaus visualisiert, um vorher eine gute räumliche Vorstellung zu haben und weiter optimieren zu können. 
Die Bewährung eines Konzeptes zeigt sich in seiner Realisierung.

Die Bewährung eines erfolgreich realisierten Raumes zeigt sich in der Nutzung. Wir suchen ein Kleid, das passt, und dabei sowohl Mensch als auch Natur Raum bietet.

Kooperation

Publikationen

Stadt+Grün 8/2018
Thomas Herrgen: Grünes Salzburg – Grenzstadt zwischen süß und salzig

Patzer Verlag

Gärten am Hang

Heike Vossen

Ulmer Verlag 2016

Landschaftsarchitekten

Profile – Projekte – Produkte

Callwey Verlag 2013

40 Jahre Städtebauförderung in Bayern

Oberste Baubehörde
bayer.
Staatsministerium des Inneren 2011

Projekt Würzburg-Leighton

Baukunst in Salzburg

Höllbacher Kapfinger Mayr,

Verlag Mury Salzmann 2010

Projekt  Elisabethkai

BDLA (Hg.): System Landschaft,

Birkhäuser Verlag, 2009:

Garten in Tutzing, Garten in Peissenberg

Deutscher Landschaftsarchitekturpreis 2009 Sonderpreis Hausgarten
Nominierung “Garten in Tutzing”

Nominierung “Garten in Unterbuchau”

Siena

Architektur Zeichnen

Lehrstuhl für Grundlagen der Gestaltung und Darstellung, 2007

Crystal Palace park

PastpresentFuture

Masterplan Exhibition Report

London Development Agency, 2007

Initiative Architektur Salzburg
Ausstellung AltStadtNeu

Projekt Elisabethkai. 2006 Salzburg,. 2007 Meran

Architektouren 2006

Garten in Starnberg

Florian Hugger, Harry Dobrzanski
mit
Thomas Rampp, Arne Kohler (2004):

Architektur Zeichnen in und um Gravedona. Darmstadt

Arne Kohler, Thomas Rampp
mit
Harry Dobrzanski, Florian Hugger (2004):

Urbino Architektur Zeichnen. Darmstadt

Dr. Margit Mönnecke, Prof. Bernd Schubert, Dipl.Ing. Hannes Krauss et.al. (2004): Landschaftsaspekte in der Planung – Schwerpunkt Landschaftsbild – für die Ebene der Comprensori und den kantonalen Richtplan Tessin. Rapperswil.

Hannes Krauss (2000): Abseits ausgetretener Pfade. Skitourengehen, Problemfelder und Lösungsstrategien in Österreich. NaturLand Salzburg – Naturschutz- Informationsschrift; 7. Jahrgang; 1/2000, Salzburg, 19-21.

Harry Dobrzanski (1997): Potentiale der Landschaft.

In: Bayerische Landeszentrale für politische Bildung (Hrsg). Zukunft gesatlten 

durch Umweltbildung. Projekte von heute – Modelle für morgen. Hof